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Warum wir Asbest entsorgen?

 

Bereits seit 1993 ist der Einsatz asbesthaltiger Produkte und das Arbeiten daran allumfassend verboten. Baustoffe mit Asbestfaser wurden vor allem zwischen den 60er und 80er Jahren als unverwüstlich (Eternit steht für "ewig") gepriesen und massenhaft eingesetzt. Und noch heute haben wir vermehrt mit den Gefahren durch mittlerweile angewitterte Asbestfasermaterialien zu tun.

Fasern aus Asbest bestehen aus kaum wahrnehmbar feinen Silikat-Nadeln, schon eine einzelne kann verheerende Schäden in der Lunge anrichten (Asbestose) und Krebs verursachen. Obendrein sind Asbestfasern biologisch nicht abbaubar - unverwüstlich eben.

Dies sind die Gründe, warum Alt-Asbest so gefährlich ist und wir von DoMax unseren Leistungsschwerpunkt auf Asbestentsorgung gelegt haben: Damit diese Risiken ein für allemal aus unserer (Um-)Welt geschaffen werden!

 

 

Besondere Voraussetzungen für Asbest-Arbeiten

Nur unter Einhaltung der TRGS 519 (Technische Regel für Gefahrstoffe Nr. 519) sind Abbruch-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten (sogenannte ASI-Arbeiten) an Asbest überhaupt zulässig. Dazu muss ein Betrieb mindestens einen Sachkundigen mit entsprechender staatlich geprüfter Sachkunde nachweisen. Anderenfalls macht er sich gegebenenfalls sogar strafbar. Der Sachkundige muss alle 6 Jahre einen behördlich anerkannten Lehrgang absolvieren und eine Prüfung bestehen.

Die TRGS 519 regelt umfassend alles, was an Sicherheits- und Schutzmaßnahmen sowie Meldepflichten an die Behörden einzuhalten ist. Auch medizinische Pflicht-Vorsorge der Ausführenden ist dort vorgeschrieben. Jede Asbest-Baustelle und jeder -abbau ist meldepflichtig. Alle Mitarbeiter vor Ort müssen über die Abläufe genau belehrt worden sein. Spezielle Anzüge, Masken, Geräte und Werkzeuge sind nötig, um so wenig Fasern wie möglich freizusetzen.

Die Entsorgung selbst muss in speziellen, dichten Behältern erfolgen und ebenfalls angemeldet werden.

Kurz: Es ist sehr viel zu berücksichtigen und gehört auf alle Fälle in die Hände von Fachleuten, welche die Verantwortung ernst nehmen - wie wir.

 

 

Festgebundener versus schwach gebundener Asbest

Festgebundener Asbest ist in den meisten Fällen Asbestfaserzement, in dem die Fasern zementgebunden vorliegen und nur einen Anteil von 10 bis 15 Prozent ausmachen.

Im Gegensatz dazu besteht schwach gebundener Asbest zu mehr als 60 Prozent aus Asbestfasern, die sehr leicht freigesetzt werden können. Dieser ist zu finden in Elektro-Isolierungen und Dämmstoffen (Nachtspeicherheizung), Rohrleitungsverbindungen, Leichtbauplatten, Bodenbelägen oder Spritzasbest. Arbeiten an diesen Asbestmaterialien erfordern zusätzliche Sachkenntnisse nach TRGS 519 Anlage 3 ("großer Asbestschein"), denn hierbei ist die Gesundheitsgefahr deutlich höher.

 

 

Unser Kerngebiet:
Was wir in Sachen Asbestsanierung anbieten

Exakt formuliert sind wir Fachfirma für den Abbau von festgebundenem Asbest nach TRGS 519 Anlage 4c.

Das bedeutet, wir befolgen streng die TRGS 519, welche die Anforderungen für Asbest-Abbruch-, Sanierungs- oder Instandhaltungsarbeiten festlegt.

Zugelassene Sachkundige nach Anlage 4c haben einen umfassenden integrierten Lehrgang erfolgreich bestanden, sind qualifiziert im Umgang mit spezifischen sicherheitstechnischen Maßnahmen (Abschottung, Einkammerschleusen, Unterdruckhaltung) und sind befugt, zementgebundenen Asbest sachgerecht zu beseitigen.

 

Aufgrund unseres Sachkundenachweises dürfen wir:

  • Abbruch-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten an Asbestzementprodukten durchführen und beaufsichtigen
    (TRGS 519 Anlage 4)
  • Tätigkeiten mit geringer Exposition ausführen
    (TRGS 519 Nr. 2.8)
  • "Emissionsarme Verfahren" anwenden
    (TRGS 519 Nr. 2.9)
  • Arbeiten geringen Umfangs an schwach gebundenen Asbest-Produkten vornehmen
    (TRGS 519 Nr. 2.10)

 

Wir erkennen, sanieren und entsorgen für Sie:

  • Eternitplatten als Fassadenverkleidung
  • Asbestplatten als Dacheindeckung
    ("Kunstschiefer", Dachschindeln oder Wellplatten)
  • Pflanzgefäße aus Asbestzement
  • asbesthaltigen Bauschutt
  • Rohre aus Eternit
  • Kabelkanäle aus Faserzement

 

 

Für Ihre Gesundheit, eine intakte Umwelt -
und den Werterhalt Ihrer Immobilie

Wir fahren für Sie nach Hamburg, überall hin ins südliche Schleswig-Holstein und in den Norden Niedersachsens: Beauftragen Sie uns als sorgfältigen und gewissenhaften Sanierer Ihrer Altlasten aus Asbest-Faserzement.

Damit kennen wir uns aus und versichern Ihnen bestmögliche Sicherheit zum fairen Preis - ein übrigens oft überschätzter Aufwand, der sich für Sie rentieren wird.

 

Fordern Sie unser Angebot an.

 

 

DoMax

Abbrucharbeiten, Asbestsanierung und Gartenarbeiten

Dreibekenweg 102
22844 Norderstedt

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+49 179 / 407 91 61

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